1920_Ukraine_Themenseite.jpg
Ukraine-Konflikt: Hilfen DRKASZUkraine-Konflikt: Hilfen DRKASZ

Sie befinden sich hier:

  1. Aktuell
  2. Aktuelles
  3. Ukraine-Konflikt: Hilfen DRKASZ

Hilfereport zum Ukraine-Einsatz - Wie wir helfen

Der militärische Konflikt in der Ukraine ist das beherrschende Thema der vergangenen Wochen. Wir wollen an dieser Stelle berichten, welche Aufgaben unser DRK Kreisverband übernimmt und wie die Bevölkerung unsere Arbeit unterstützen kann.

  • Fachberatung für kommunale Behörden

    Dem Deutschen Roten Kreuz kommt bei der Bewältigung von Krisen eine besondere Rolle zu. Im Rahmen dessen bieten wir den Kommunen und der Landkreisverwaltung in unserem Satzungsgebiet unsere Expertise auf dem Feld der humanitären Hilfe bzw. Flüchtlingshilfe an. Wir stellen dazu einen zuständigen Ansprechpartner seitens des Kreisverbands und können zusätzlich wir zum Thema Suchdienst informieren.

  • Betreuung Geflüchteter im Auftrag der Stadt Grünhain-Beierfeld

    Seit dem 14. März 2022 sind 27 ukrainische Kinder und ihre Betreuer im Hollandheim Waschleithe in der Stadt Grünhain-Beierfeld untergekommen. Auf Anfrage der Stadtverwaltung bereiteten Ehrenamtliche des DRK Aue-Schwarzenberg die Ankunft der Menschen vor. Am Anreisetag registrierten sie die Ankömmlinge, führten Corona-Tests durch und übernahmen die Betreuung. Seit dem stehen sie über Dolmetscher in regelmäßigem Kontakt zu den mitgereisten Begleitern. Die täglichen Betreuungsaufgaben reichen von der Reparatur einer kaputten Kinderbrille über die Organisation von Arzt- oder Friseurterminen bis hin zu Bestellungen für die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten. In Absprache mit der Stadt werden zusätzlich Sachspenden koordiniert. Zusätzlich wird versucht, Ausflüge in die nähere Umgebung zu organisieren.

    Zum Nachlesen: https://www.freiepresse.de/erzgebirge/schwarzenberg/kinder-aus-einem-heim-bei-dnipro-sind-jetzt-in-waschleithe-in-sicherheit-artikel12054384

    Link zur Webseite der Stadt Grünhain-Beierfeld: https://www.beierfeld.de/de/stadt/rathaus-verwaltung/hilfe-fuer-die-ukraine/#pageTop

  • Sachspenden

    Menschen auf der Flucht können oft nur wenige Sachen mitnehmen. Deswegen haben unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte Hygienepakete vorbereitet. Im Bedarfsfall werden diese den Kommunen bereitgestellt oder direkt an Betroffene ausgegeben. Darüber hinaus können wir auf Bedarfe reagieren und kurzfristig Sachspenden organisieren.

    Wir sammeln keine Sachspenden auf Vorrat, da hierfür keine Lagerkapazitäten zur Verfügung stehen. In Rücksprache mit den Kommunen ermitteln wir den genauen Bedarf und bitten anschließend die Bevölkerung um gezielte Sachspenden. Informieren Sie sich hier oder in Ihre Kommune, welche Dinge aktuell am dringendsten benötigt werden und wo sie abgegeben werden können.

    Sachspenden hier in der Region - Aue-Bad Schlema:
    Ukrainehilfe Aue-Bad-Schlema
    Hotline 03771 - 21 5555
    Sprechzeiten Mo-Frei 9-17 Uhr
    E-Mail-Adresse: ukrainehilfe(at)aue.de

    Bürgerhaus Aue
    Postplatz 3, 08280 Aue
    Telefon: 03771 20303
    Sprechstunde Ukraine
    von 09.00 -11.00 Uhr steht eine Dolmetscherin für Anfragen zur Verfügung

    Sachspenden hier in der Region - Schwarzenberg:
    https://www.schwarzenberg.de/de/informationen-zur-ukraine-hilfe-im-erzgebirgskreis-und-in-schwarzenberg.html

     

    Derzeit werden über unseren DRK Kreisverband keine Sachspenden entgegen genommen.

  • Der DRK Suchdienst steht bereit

    Der DRK-Suchdienst hilft Menschen, die nach Katastrophen oder kriegerischen Auseinandersetzungen verzweifelt auf Nachricht von ihren Angehörigen warten, ihre Nächsten vermissen sowie Familien, die aufgrund ungünstiger politischer Verhältnisse getrennt voneinander leben müssen und auf eine Zusammenführung in Deutschland hoffen.

    Auch durch den militärischen Konflikt in der Ukraine werden Familien getrennt. Aktuell bereiten wir deshalb unsere Suchdienst-Basisstelle in Aue auf mögliche Suchanfragen vor. Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben eine Personenauskunftstelle eingerichtet und können die Registrierung ankommender Geflüchteter übernehmen
    Alle Informationen zum Suchdienst erhalten Sie schon jetzt unter www.drk-suchdienst.de

    Zum Download:
    Flyer DRK Suchdienst ukrainisch
    Flyer Familienzusammenführung ukrainisch
    Flyer Erstkontakt des SMS

  • Mitwirkung im Welcome-Center Leipzig-Mockau

    Ehrenamtliche Einsatzkräfte unserer Kreisbereitschaft und auch hauptamtliche Mitarbeiter unterstützen seit dem 4. März 2022 die zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete in Leipzig-Mockau. Sie bereiteten die Einrichtung auf die Ankunft der Menschen aus der Ukraine vor und übernahmen den Aufbau einer Registrierungsstelle. Bis voraussichtlich 21. März erfüllen sie in 12-Stunden-Schichten unter anderem Aufgaben im Rahmen der Registrierung, der medizinischen Versorgung sowie der Logistik . Die Einrichtung in Leipzig-Mockau wird durch die Landesdirektion Sachsen betrieben.

  • Unterstützung beim Aufbau von Notunterkünften

    Ehrenamtliche Einsatzkräfte der DRK Kreisbereitschaft Aue-Schwarzenberg unterstützen auf Anfrage beim Aufbau von Notunterkünften im Erzgebirgskreis z.B durch den Aufbau von Feldbetten, die Bereitstellung von Hygienepaketen, Spielsachen oder anderer benötigter Gegenstände und sie übernehmen die Registrierung der ankommenden Personen.

  • Geldspenden

    Der DRK Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V. initiiert keine eigene Spendensammlung. Bitte nutzen Sie dafür das zentrale Spendenkonto des Deutschen Roten Kreuzes unter dem Stichwort Nothilfe Ukraine.

    https://www.drk.de/nothilfe-ukraine oder

    Deutsches Rotes Kreuz
    IBAN: DE63370205000005023307
    BIC: BFSWDE33XXX
    Stichwort: Nothilfe Ukraine

    Geldspenden sind gegenüber Sachspenden eine deutlich effektivere Art der Hilfe. Der große Vorteil von Geldspenden ist, dass die bedachte Organisation damit die Möglichkeit hat, die Verwendung der Mittel flexibel sich ändernden Verhältnissen und einer sich verändernden Bedarfslage in den betroffenen Gebieten anzupassen. Was in sich sehr schnell ändernden Situationen wie aktuell in der Ukraine, absolut erforderlich ist. So kann letzten Endes noch besser sichergestellt werden, dass die Gelder in den Bereichen eingesetzt werden können, in denen der Bedarf – mit Blick auf das Tätigkeitsspektrum des Roten Kreuzes – jeweils am größten ist.