Das Museum zählt heute zu den ältesten Rotkreuz-Museen Deutschlands und ist weit über die Region hinaus ein wichtiger Ort zur Bewahrung der Geschichte des Roten Kreuzes und der Forschung.
Von den ersten Ausstellungen zum Museum
Die Wurzeln des Museums reichen bis in das Jahr 1981 zurück. Damals präsentierte der DRK-Ortsverein Beierfeld erstmals Exponate aus seiner historischen Sammlung. Offiziell gegründet wurde das Museum schließlich 1996 – zunächst in den Räumen eines ehemaligen Fabrikgebäudes.
Mit dem Umzug an die August-Bebel-Straße 73 in Beierfeld und einem späteren Erweiterungsbau entstanden ab 2006 die Voraussetzungen für eine feste Dauerausstellung sowie regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.
Dank an Ehrenamt und Unterstützer
Museumsleiter André Uebe dankte den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museumsgruppe sowie allen Unterstützern für ihr Engagement und das entgegengebrachte Vertrauen
„Ich denke heute mit großer Dankbarkeit an all jene, die dieses Haus aufgebaut haben, an diejenigen, die es über viele Jahre mit großem Engagement weiterentwickelt haben und auch an jene, die heute nicht mehr unter uns weilen.“
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen
Auch Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung des Museums und die Menschen hinter den Exponaten. Verlesen wurde die Botschaft von Thomas Klemp, Präsidiumsmitglied des DRK-Landesverbandes Sachsen e. V.
„… ein Museum wie dieses lebt von Menschen, die daran glauben, dass Erinnern wichtig ist, dass Verstehen wichtig ist – und dass wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen können.“
Ein Museum mit Auftrag für die Zukunft
Während der Festveranstaltung wurde deutlich: Das Sächsische Rot-Kreuz-Museum versteht sich nicht nur als Ort der Präsentation historischer Exponate. Es leistet zugleich wichtige Beiträge zur Forschung und unterstützt wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte des Roten Kreuzes.
Um diese Aufgaben auch künftig erfüllen zu können, bleibt das Museum auf die finanzielle Unterstützung vieler Partner und Förderer sowie den Einsatz ehrenamtlich Engagierter angewiesen. Gleichzeitig geht ein herzlicher Dank an alle, die bereits jetzt durch Spenden oder Fördergelder zum Erhalt beigetragen haben.
Zum Nachlesen: PDF - Grußwort von Hermann Gröhe
Zum Anschauen: Link zu Youtube




